DRIP-Dividend-Reinvestment-Plan

Dividend Reinvestment Plan – DRIP

DRIP jetzt echt? Cool!

Das habe ich mir gedacht als ich Dividenden aus meinem nicht mehr aktiven ETF-Sparplan bekommen habe und diese wieder investiert wurden. Ich finde dies eine praktische Sache, da ich mich nicht um eine Wiederanlage kümmern muss. So wächst mein Depot weiter und der Zinseszins wird ausgenutzt.

Zugegeben es ist eine Art DRIP, da es sich um einen ETF handelt.


Was genau ist DRIP?

DRIP heißt Dividend Reinvestment Plan. Auf deutsch übersetzt heißt es Dividenden-Reinvestitions-Programm. Dies ist ein automatischer Vorgang, bei dem Dividenden bei jeder Ausschüttung reinvestiert werden und somit kontinuierlich Vermögen aufbauen.


Wertsteigerung durch den Zinseszinseffekt bei DRIPs

Der Gedanke hinter DRIPs ist schon älter, jedoch sind sie in Deutschland fast nicht bekannt. Durch den Zinseszinseffekt wächst das Vermögen kontinuierlich an, dafür müssen Dividenden regelmäßig reinvestiert werden. DRIPs sind wie eine Art Sparplan inclusive Wert aufbau und Zinseszinseffekt.


Üblicherweise verursacht reinvestieren Kosten

Nicht nur Anleger die ihr eigenes Depot verwalten, sondern auch Fonds nutzen diese Dynamik. Das Problem ist jedoch, dass man für jeden Kauf eine Gebühr bezahlen muss. Diese Gebühren drücken den Zinseszinseffekt sehr nach unten. Zudem kommt immer der Manuelle Aufwand hinzu.

Die Alternative sind thesaurierende ETFs, diese haben keinen manuellen eingriff nötig da sie einen Automatismus haben. Hinzu kommt auch noch, dass nur der Gewinn bei Verkauf versteuert werden muss da hier keine Ausschüttung getätigt wird.


DRIPs: Reinvestition auch bei kleinem Aktienbestand

Hauptsächlich Unternehmen aus Amerika haben hierfür eine Lösung. Da die Gesellschaft dort eine viel stärkere Bindung zu Aktien hat, ist es üblich, das Unternehmen die Dividenden ausschütten den Investoren DRIPs anbieten.

Jeder Investor, ob groß oder klein, hat beim kauf die Wahl, sich die Dividenden ausschütten zu lassen oder am DRIP (Dividend Reinvestment Plan) teilzunehmen. Entscheidet sich der Investor für den DRIP, wird jede Dividendenzahlung automatisch als Aktienanteil gut geschrieben.

Es gibt noch eine Erleichterung / Vorteil bei DRIPs. Der Investor muss sich über Fallende oder steigende Kurse keine Gedanken machen. Hier profitiert der Langzeit-Investor vom Cost-Average-Effekt.


Das Vermögen wächst von selbst, daher keine Bank oder Broker nötig!

Der Investor solch einer Aktie hat überhaupt keinen Aufwand. Die Aktienzahl wächst kontinuierlich bei jeder Ausschüttung weiter an, auch wenn es nur Aktienbruchteile sind. Auch für Bruchteile bekommt man Dividenden gezahlt und die Kosten für die Wiedereinlage sind sehr gering bis nicht vorhanden.

Bei einem DRIP sind keine Banken oder Verwalter im Spiel die gebühren verlangen.

Der einzige der die Hand aufhält und etwas vom Kuchen möchte ist der Staat, sprich das Finanzamt. Hier kommt niemand vorbei.

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